(ka) Wie erkennt man einen Schlaganfall? Was ist im Ernstfall zu tun und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Benedikt Gaim bei einem Vortrag in der Reihe Gesundheit im Dialog.

Der Oberarzt, Notarzt und ärztliche Leiter der Schlaganfallstation am Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim informiert am Dienstag, 10. November 2026, um 19 Uhr im Haus des Gastes (Marktplatz 1, 93339 Riedenburg) über das Erkennen, die Behandlung und die Folgen eines Schlaganfalls.

Ein Schlaganfall tritt häufig plötzlich und unerwartet auf. Für Betroffene und Angehörige ist schnelles Handeln entscheidend, denn jede Minute zählt. Dr. Gaim erläutert typische Symptome und Warnzeichen und erklärt, wann umgehend der Rettungsdienst verständigt werden muss. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, welche Informationen für Rettungsdienst und Klinik wichtig sind – etwa der Zeitpunkt des Symptombeginns, bestehende Vorerkrankungen oder die aktuelle Medikation.

Anschließend gibt der Vortrag einen Einblick in die einzelnen Schritte der Schlaganfallversorgung: Was passiert nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes? Welche Untersuchungen erfolgen in der Notaufnahme? Und welche Rolle spielt die spezialisierte Schlaganfallstation, die sogenannte Stroke Unit? Dr. Gaim stellt moderne Behandlungsmöglichkeiten vor und erläutert, warum eine schnelle Diagnostik und Therapie für den weiteren Krankheitsverlauf entscheidend sein können.

Die Behandlung endet jedoch nicht mit der Akutversorgung. Auch die Rehabilitation und die Rückkehr in den Alltag sind wichtige Bestandteile der Versorgung. Der Vortrag beleuchtet mögliche Folgen eines Schlaganfalls und zeigt auf, welche Unterstützung Betroffene und Angehörige benötigen. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie sich das Risiko eines weiteren Schlaganfalls senken lässt.

Die Reihe Gesundheit im Dialog wird vom Krankenhaus gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Kelheim und der Gesundheitsregionplus im Landkreis Kelheim veranstaltet. Der Vortrag richtet sich an Betroffene und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Quelle: Pressemitteilung – Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH / Foto: Manuel Gruber / Umami-Fotos

 

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