(ka) Auch dieses Jahr 2026 lag der Fokus zum Schuljahresbeginn wieder darauf, Gurtanlege- und Kindersicherungspflichten in Schulen, Kindergärten und auf stark frequentierten Schulwegen zu prüfen. Im Zeitraum der Aktionstage vom 15. bis 18. September wurden gezielt Kontrollen in diesen Bereichen durchgeführt.
Dabei wurden 569 Verstöße gegen verschiedene gesetzliche Regelungen festgestellt. 478 Verkehrsteilnehmer wurden beanstandet. In 85 Fällen folgte eine Ahndung mit mindestens 60 Euro Bußgeld.
Unter den beanstandeten Personen waren 94 Fahrer, die während der Fahrt nicht angeschnallt waren. Zudem wurden 54 Kinder in den Fahrzeugen ungesichert oder falsch gesichert aufgefunden.
Besonders auffällig war erneut das verbotswidrige Parken und Halten im Haltverbot sowie das Blockieren von Busspuren in der Nähe von Schulen und Kindergärten.
Die Sicherheit der Kinder auf den Schulwegen gehört zum Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil, sicher ans Ziel“. Die Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord setzen auch nach den Aktionstagen die Anstrengungen fort, Schulwegsicherheit zu erhalten und zu verbessern.
Regionale Kontrollergebnisse auf Landkreisebene:

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord / Foto von Jonas Augistin auf Unsplash
