(ka) Seit 2020 ist die Schule in Ingolstadt gewachsen. Sie hatte 15 Schüler:innen und ist jetzt größer. Die Schule startet mit dem nächsten Kapitel. Die eigene Oberstufe startet. In Bayern gibt es nur zwei Montessori-Gymnasien. Eines davon ist in Ingolstadt.
In der Oberstufe wird das eigenverantwortliche Arbeiten aus den unteren Jahrgangsstufen weiter ausgebaut. In der Oberstufe ist man selbst für seine Bildung verantwortlich. Jugendliche müssen sich in dieser Zeit nicht nur auf Prüfungen vorbereiten, sondern auch lernen, selbstständig zu sein.
Die Studierzeiten sind fest eingeplant. Jeder Schultag kann selbst organisiert werden. „Die Jugendlichen lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, ihre Aufgaben selbstständig zu planen und ihr Wissen sinnvoll einzusetzen“, erklärt Vitus Lehenmeier, der Chef der Gymnasialschule. Fachlehrkräfte beraten. In den Lernstudios helfen sie bei Fragen und für mehr Wissen, aber sie bestimmen nicht, wie man lernt.
Die erste Klasse am Montessori-Gymnasium Ingolstadt von 2020 startet mit 13 Schüler:innen. Es sollten ungefähr 24 Schüler:innen in einer Klasse sein. Dadurch können wir uns gut um die Kinder kümmern und sie individuell unterstützen. Der Weg zum anerkannten Abschluss ist klar: Am Ende der 13. Klasse machen die Schüler:innen die Abiprüfung an einem staatlichen Gymnasium. Dafür wählen sie zu gegebener Zeit acht Prüfungsfächer. Diese werden dann schriftlich oder mündlich geprüft. Das Abiturzeugnis ist wie jedes andere bayerische Gymnasium.
*Bildunterschrift: Zum ersten Mal hat das Montessori-Gymnasium in Ingolstadt eine Oberstufe. Die Schüler:innen der G11 werden der erste Abiturjahrgang sein. (Foto: Pädagogisches Zentrum Förderkreis + Haus Miteinander gGmbH)
Quelle: Pressemitteilung / Pädagogisches Zentrum Förderkreis + Haus Miteinander gGmbH
