(ka) Audi will schneller und kompakter arbeiten, um sich auf die Veränderungen in der Branche vorzubereiten. Audi-Chef Gernot Döllner sagt, dass das Werk in Neckarsulm nicht geschlossen wird.

Döllner will den Ingolstädter Autobauer in der Krise und angesichts des Spardrucks im VW-Konzern innen neu aufstellen. „Wir brauchen agilere Organisationen, zackigere Prozesse und raschere Entscheidungen“, sagte der Manager der Augsburger Allgemeinen (Mittwochs-Ausgabe).

Laut Vorabbericht reicht Sparen allein nicht, um die Zukunft zu sichern. „Das ist ein großer Umbruch in unserer Branche“, sagte er. Audi muss effizienter werden und sein Geschäftsmodell weiterentwickeln.

Döllner sagte, das Neckarsulm Werk soll nicht geschlossen werden. Es gibt zwar noch keinen Nachnutzer, aber eine Schließung ist nicht beschlossen. Es muss eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur geben. Das gelingt nur mit bestimmten Maßnahmen.

Am Standort Ingolstadt müsse man an den Kosten arbeiten. Ein Grund dafür ist der Gegenwind aus China: Der Markt für Autos in China kühlt ab und viele Kunden kaufen Elektroautos statt Autos mit Verbrennungsmotor, weil Benzin teuer ist.

Quelle: Pressemitteilung / Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG / Gernot Döllner – Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG -Bild-Nr: A234612 · Copyright: AUDI AG