(ka) Noch ist es still hinter den Mauern der neuen Grundschule an der Lessingstraße. Bald aber wird sich das ändern: Mit dem Start des neuen Schuljahres beginnt auch der Unterricht im Neubau.

Bevor es am Dienstag losgeht, haben Oberbürgermeister Michael Kern, Bürgermeister Franz Wöhrl und die Stadtmitarbeiterinnen und -mitarbeiter die Räume besichtigt. Projektleiter Bernd Haberkorn vom Hochbauamt hat sie durch das helle, dreigeschossige Gebäude geführt. Mit dabei waren Schulleiter Michael Enzinger und sein Stellvertreter Ingo Geppert, die sich über die pädagogische Arbeit informierten.

Die Lessing-Grundschule ist nicht nur Ganztages- sondern auch Inklusionsschule. Daher beherbergt sie neben 16 Grundschulklassen auch zwei Partnerklassen des Caritas-Zentrums Sankt Vinzenz mit Heilpädagogischer Tagesstätte.

Beim Schulstart warten auf Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler nicht nur moderne Räume. Der Unterricht lässt sich hier auch ganz anders gestalten, denn die Schule ist in vier sogenannte Lerncluster gegliedert. Zu jedem Cluster gehören vier Klassenzimmer, Gruppenräume und zentrale Lernzonen. So lässt sich flexibel in kleinen Gruppen arbeiten.

Außerdem gibt es Bereiche für die Mittagsverpflegung, Werk- und Handarbeitsräume, Bewegungszimmer sowie einen Ruhebereich. Orientierung im Gebäude ist dank einer klaren, übersichtlichen Struktur einfach. In den vier Lernclustern dominiert je Cluster eine andere Farbe, damit jeder sofort weiß, wo er gerade ist.

Oberbürgermeister Michael Kern lobt das gelungene Bauprojekt: „Moderne Pädagogik spiegelt sich in der Architektur wider. Schule ist heute nicht mehr nur ein Ort des Lernens, sondern ein Lebensraum.“

Der Neubau steht auf dem ehemaligen Sportgelände der Schule. Die Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen: Die alte Sport- und Schwimmhalle soll abgerissen werden, stattdessen entsteht eine neue Zweifachturnhalle sowie ein Pausenhof. Bürgermeister Franz Wöhrl erklärt, dass die Baugenehmigung vorliegt. Die Finanzierung muss allerdings noch im Stadtrat beschlossen werden. Wöhrl schätzt: Fertig wird das Ganze voraussichtlich 2030 – in etwa vier Jahren.

Gesamtkosten der Maßnahme: rund 37 Millionen Euro, dazu kommen sechs Millionen Euro Fördermittel.

*Bildunterschrift: Oberbürgermeister Michael Kern (3.v.r.), Bürgermeister Franz Wöhrl (2.v.r.), Baureferent Matthias Franz (r.), Bildungsreferent Marc Grandmontagne (3.v.l.) besichtigen zusammen mit Schulleiter Michael Enzinger (2.v.l.) sowie dessen Stellvertreter Ingo Geppert (l.) das neue Schulgebäude. (Foto: Bernd Betz / Stadt Ingolstadt)

Quelle: Pressemitteilung / Stadt Ingolstadt

 

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