
(ka) Am Montagabend (10.08.2026) gab es in Ingolstadt einen Konflikt zwischen zwei Männern. Eine Schreckschusswaffe kam dabei zum Einsatz. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt die Ermittlungen übernommen.
Kurz vor 21.00 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil ein Schuss zu hören war und Stimmen aus der Nachbarschaft zu hören waren.
Als die Beamten der PI Ingolstadt eintrafen, trafen sie einen 31-jährigen albanischen Staatsbürger an, der erklärte, von einem Bekannten mit einer Schreckschusswaffe beschossen worden zu sein. Zuvor soll es einen Beziehungsstreit zwischen dem Mann und einer weiteren weiblichen Person gegeben haben, in den der Tatverdächtige eingegriffen hat.
Es gab keine Verletzten.
Ein paar Stunden später konnte der Tatverdächtige in einer Wohnung in der Mitterfeldstraße unter Hinzuziehung des Sondereinsatzkommandos (SEK) festgenommen werden. Auch bei dieser Maßnahme blieben alle Beteiligten unverletzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt erfolgte eine Wohnungsdurchsuchung, bei der mehrere Waffen (darunter ein PTB-Revolver) sowie Betäubungsmittel sichergestellt wurden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 43-jährigen Deutschen.
Im Rahmen der am heutigen Donnerstag (13.08.2026) Vorführung vor einem Richter wurde Haftbefehl erlassen, der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
Quelle: PI Ingolstadt / Bildsymbol von Simon auf Pixabay
WERBUNG

