(ts) Die Fronleichnams-Prozession der Pfarrei Mariä Himmelfahrt hat am katholischen Hochfest des Leibes und Blutes Christi tatsächlich – mehr als in den Vorjahren – viele Männer, Frauen und Familien mit Kindern der Marktgemeinde mobilisiert, sich zum christlichen Glauben beim Gang durch die Straßen demonstrativ singend und betend zu bekennen. Nach der heiligen Messe um 8 Uhr in der Früh, die Pfarrvikar Timon Odeny festlich feierte und bei der er über das eucharistische Sakrament, also des den Menschen stets nahe bleibenden Jesus den Gestalten von Brot und Wein, predigte, zogen gut 300 Gottesdienstbesucher durch den Ort. Seine Predigt erinnerte alle Christen daran, in guter Communio mit ihrem Herrgott und untereinander zu leben; Zusammenhalt und offene und echte Gemeinschaft könnten in der heutigen Zeit ein wahres Hoffnungszeichen sein.
Unter den Fronleichnams-Kirchgängern waren Fahnenabordnungen und Vertretungen der kirchlichen und gesellschaftlichen Verbände des Marktes Kösching ebenso wie Bürgermeister Ralf Sitzmann , Marktgemeinderatsmitglieder, Kommunionkinder, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltungsmitglieder. An vier Altären – im Innenhof der ehemaligen Brauerei Amberger, beim uralten Peterskirchl und im Schlosshof des G’schlössler-Viertels sowie beim Seniorenwohnheim „Haus an der Hofwiese“ – waren wunderbare Blumenteppiche ausgelegt worden und wurde über die Bewohner der Ortsteile und Einrichtungen Gottes Segen feierlich gespendet. Fast eineinhalb Stunden zogen die Christen mit der verehrten Hostie in der Monstranz traditionell unter dem von vier Männern getragenen schmuckvollen Himmel durch Kösching, eskortiert von vier Feuerwehrleuten. Die Freiwillige Feuerwehr ordnete zudem den Straßenverkehr. Eindrucksvoll darf die Anteilnahme einer sehr großen Schar von Seniorinnen und Senioren am Altenheim hervorgehoben werden – darunter der frühere Bettbrunner Pfarrer Johann Kauschinger. Nicht nur sie waren bewegt davon als Pfarrvikar Odeny sie gruppenweise besonders mit dem Segen des Allerheiligsten stärkte.
Quelle: Thomas Schumann / Foto
