(ka) Am gestrigen Montagabend (18. Mai 2026), gegen 20:45 Uhr, verlor ein 55-jähriger slowenischer Lkw-Fahrer die Kontrolle über seinen Sattelzug auf der Autobahn 9 in Richtung Nürnberg, laut Verkehrspolizei Ingolstadt. Im Baustellenbereich bei Ingolstadt-Ost kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Fahrbahnteiler sowie gegen die dortigen Anpralldämpfer. Anschließend stand der Sattelzug quer zur Fahrbahn.
Glück im Unglück: Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht in Gefahr. Durch das querstehende Fahrzeug und auslaufende Betriebsstoffe musste die Autobahn ab 20:45 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Umleitung über die AS Süd übernahm die Autobahnmeisterei Ingolstadt. Eine Spezialfirma reinigte die Fahrbahn, der Sattelzug wurde abgeschleppt. Schaden insgesamt: rund 100.000 Euro.
Der Fahrer zog sich eine leichte Verletzung zu und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Berufsfeuerwehr Ingolstadt unterstützte beim Absetzen der Betriebsstoffe und sicherte die Unfallstelle.
Die Ladung bestand aus Elektro- und Haushaltsgeräten; die Fracht blieb unbeschädigt. Die Autobahn in Richtung Nürnberg bleibt voraussichtlich bis Mittag gesperrt. Das Wasserwirtschaftsamt ist vor Ort und prüft weitere Schritte wegen der ausgelaufenen Stoffe. Von einer größeren Behinderung wird abgeraten; es wird geraten, weiträumig auszuweichen.
Quelle: VP Ingolstadt / Bild von Stephan Wusowski auf Pixabay
