(ka) Die Stadtspitze setzt auch dieses Jahr wieder ein starkes Zeichen für die Grundwerte der Stadtgesellschaft, für Akzeptanz und gegen Diskriminierung. Am Sonntag, 17. Mai, wird sie anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am Rathaus wehen.

Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Barbara Deimel und vielen Engagierten erklärt die Stadt mit diesem Zeichen: Jeder Mensch soll selbstbestimmt, gleichberechtigt, diskriminierungsfrei, gewaltfrei und frei von Hass und Hetze in Ingolstadt leben können. Unabhängig von der geschlechtlichen Identität und unabhängig von der sexuellen Orientierung. Die Stadt will sich gegen Ausgrenzung – und für ein gutes, vielfältiges und respektvolles Miteinander positionieren.

Barbara Deimel freut sich, dass die Stadt ihre Solidarität mit queeren Menschen bekundet. Ihr ist wichtig: „Wir sind eine moderne und vielfältige Stadt. Es wichtig, dass die Stadt und das Rathaus zeigen, dass queere Menschen rechtlich und tatsächlich zur Mitte der Gesellschaft gehören. Wir wollen Solidarität mit allen zeigen, die leider noch immer Ausgrenzung, Hass und Gewalt erleben müssen.“

Aktuelle kriminalstatistischen Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigen einen starken Anstieg queerfeindlicher Straftaten. Deimel ist überzeugt, dass die große Mehrheit der Menschen queere Menschen als gleichwertigen Teil der Gesellschaft akzeptiert. Doch die zunehmenden Einschüchterungsversuche und Angriffe auf queere Menschen müssen ernst genommen werden. „Die Antwort muss mehr Solidarität und ein besserer Schutz vor Diskriminierung und Gewalt sein“, findet Deimel.

*Bildunterschrift: Regenbogenfahne am Rathaus: Gemeinsam mit vielen Engagierten setzt die Stadt ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Akzeptanz. (Foto: Bernd Betz / Stadt Ingolstadt)

Quelle: Pressemitteilung / Stadt Ingolstadt

 

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