(ka) Am gestrigen Dienstagabend, 12.05.2026, gegen 20:35 Uhr, fuhr ein 39-Jähriger aus dem Großraum Großmehring mit seinem Auto auf der A9 in Richtung Nürnberg. Etwa an der Höhe der Ausfahrt Schweitenkirchen fuhr er mit rund 200 km/h links und machte mehrmals die Lichthupe, um einen BMW M8 aus München zu warnen, der von hinten mit deutlich höherer Geschwindigkeit heranraste. Dahinter folgte ein Audi RS7 aus Regensburg mit ähnlich sportlicher Drive. Nachdem der unbeteiligte Verkehrsteilnehmer kurz auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt und von den beiden Fahrzeugen überholt worden war, zog der BMW M8 ebenfalls auf den mittleren Streifen. Der Audi RS7 fuhr direkt neben dem BMW auf der linken Spur. Die beiden rassten daraufhin gemeinsam auf etwa 120 km/h herunter. Kurz vor Kilometer 488, direkt vor der Brücke mit der 120‑Km/h‑Beschränkung, gaben beide plötzlich wieder Vollgas. So schnell, dass derjenige, der zuvor auch beschleunigt hatte, nicht mehr hinterherkam. Am Autobahndreieck Holledau biegteten die beiden Fahrer dann auf die A93 ab. Eine Streife der Verkehrspolizei Landshut hielt die beiden – jetzt wieder gemütlicher unterwegs mit etwa 110 km/h – kurze Zeit später an und kontrollierte sie.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurden vor Ort die Führerscheine beider Beteiligter sichergestellt. Die Fahrer – der 24-jährige Münchner BMW-M8-Fahrer und der 26-jährige Regensburger Audi RS7-Fahrer – dürfen vorerst keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen, bis eine weitere Entscheidung der Behörde getroffen ist. Während des Rennens kam es nach ersten Erkenntnissen zu keiner Gefährdung oder Schädigung anderer Verkehrsteilnehmer.

Quelle: VP Ingolstadt / Foto von Jonas Augustin auf Unsplash