(ka) Die Bundesregierung hat sich auf einen Kompromiss zur geplanten Heizungsgesetz-Reform geeinigt. Ziel: Mieter besser vor hohen Kosten schützen. Bundesjustizministerin Hubig erklärt: Vermieter bekommen bei neuen Heizungen mehr Wahlfreiheit, müssen aber bei neuen fossilen Modellen mitziehen. Er trägt dann die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe.
Union und SPD hatten im Februar Eckpunkte vorgestellt. Die Reform soll den Einbau von Gas- und Ölheizungen weiter ermöglichen, solange ab 2029 anteilig klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden. Umstritten waren vor allem der Mieterschutz und die befürchteten höheren Nebenkosten. Hubig zufolge soll das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet werden.
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