(ka) Krebserkrankungen treten auch bei jüngeren Menschen immer häufiger auf und stehen damit zunehmend im Fokus der öffentlichen Diskussion. Neben genetischen Faktoren tragen Umwelt- und Lebensstilfaktoren zur Entstehung bei – ein Ansatzpunkt für Prävention und Früherkennung. Die Viszeralmedizin-Matinée am Klinikum Ingolstadt am 21. März bot rund 70 Interessierten praxisnahe Einblicke in Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen.

Zum Auftakt der Viszeralmedizin-Matinée ordnete Prof. Dr. Menzel, Klinikdirektor für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Hämatologie-Onkologie am Klinikum Ingolstadt, die aktuellen Entwicklungen, Statistiken und Hauptursachen von Krebserkrankungen bei jungen Menschen ein. „Es wird eine Zunahme von Tumorerkrankungen bei jungen Menschen auch in Deutschland beobachtet. Insgesamt ist die absolute Zahl zwar sehr gering. Dennoch sollte das Anlass sein, sich intensiv mit Präventions- und Vorsorgemaßnahmen auseinanderzusetzen und die Bevölkerung entsprechend zu informieren“, so Prof. Dr. Menzel.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung boten Expertinnen und Experten verschiedener medizinischer Disziplinen in Fachvorträgen praxisnahe Einblicke. Anhand konkreter Fallbeispiele wurde demonstriert, wie Behandlungsstrategien individuell geplant und interdisziplinär umgesetzt werden. „Wir haben gute diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, um den Erkrankungsverlauf wirksam positiv zu gestalten“, so das Fazit von Prof. Dr. Menzel. „Veranstaltungen wie die Viszeralmedizin-Matinée leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung.“

Ergänzend zu den Vorträgen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Erfrischungen und Snacks direkt mit den Fachleuten des Klinikums ins Gespräch kommen und sich über Unterstützungsangebote des Gesundheitsdienstes Deutschland, der Bayerischen Krebsgesellschaft und des Fördervereins Krebskranker Ingolstadt informieren.

„Angesichts weltweit steigender Karzinomzahlen bei unter 50-Jährigen boten hochkarätige Rednerinnen und Redner einen exzellenten Überblick über Diagnostik, Therapie sowie genetische, präventive und psychosoziale Aspekte“, sagt Prof. Dr. Rentsch, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Ingolstadt und Organisator der Veranstaltung. „Mein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den regen Austausch.“

Die Viszeralmedizin-Matinée ist eine etablierte Veranstaltungsreihe, die seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft sowie dem Förderverein Krebskranker durchgeführt wird.

Quelle: Pressemitteilung – Klinikum Ingolstadt – Marion Lenke – Foto  / Presseportal.de/