(ka) Am gestrigen Dienstag (24. März 2026), gegen 12:30 Uhr,  war ein 47-jähriger Forstwirt aus dem Landkreis Eichstätt damit beschäftigt, einen jagdlichen Hochsitz mit dem Frontlader seines Traktors zu versetzen. Er befuhr die Verbindungstraße zwischen Frauenberghausen und Hattenhausen und wollte in einen Forstweg abbiegen.

Wegen der Höhe des Hochsitzes verhakte sich dieser in der Telefonleitung, die parallel zur Straße verlief. Infolge dessen brach der nächste hölzerne Telefonmast, vermutlich ohne dass der Forstwirt es bemerkte, auf Bodenniveau ab. Da das Telefonkabel jedoch noch am Hochsitz festhing, stürzte der Mast nicht sofort um.

Als der 47-Jährige vom Traktor abstieg, auf den Hochsitz kletterte und das Kabel abtrennte, geriet er durch das Kabel, das vom nun umfallenden Mast wegriss, aus dem Gleichgewicht und fiel aus etwa drei Metern Höhe auf den Asphalt.

Ein zufällig vorbeikommender Autofahrer sah den Verletzten auf der Straße liegen und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Der Mann zog sich schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen zu und wurde nach einer ersten Versorgung durch den Notarzt und den Rettungsdienst per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise besteht keine Lebensgefahr.

Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Mitarbeiter des Riedenburger Bauhofs konnten den Schaden an der Telefonleitung vorübergehend reparieren, sodass bisher kein Leitungsausfall festgestellt wurde.

Quelle: PI Kelheim / Symbolfoto: jonas-augustin-FzyQxVeRVz0-unsplash

 

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