(ka) Oberbürgermeister Dr. Michael Kern hat kürzlich das Bildungszentrum der Handwerkskammer für München und Oberbayern am Brückenkopf besucht. Dieser Besuch knüpft an den Austausch zwischen dem Rathaus und der Handwerkskammer an. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll sowie weiteren Verwaltungsvertretern hat er sich die modernen Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort angesehen.

Während einer Führung durch die Werkstätten und Schulungsräume erhielt er Einblicke in die praxisorientierte Ausbildung und erkannte die wichtige Rolle des Handwerks für den Wirtschaftsstandort. „Das Bildungszentrum zeigt eindrucksvoll, wie fortschrittlich und leistungsfähig das Handwerk heutzutage ist“, so Dr. Kern.

Im Anschluss an den Rundgang fand ein Austausch mit Vertretern des regionalen Handwerks statt. Dabei wurde über die aktuellen Herausforderungen der Betriebe gesprochen und die Bewerbung der Stadt als Modellregion für Entbürokratisierung thematisiert. Zu den Gesprächspartnern gehörten unter anderem der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Franz Xaver Peteranderl, Kreishandwerksmeister Jürgen Seißler und Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers.

Im Fokus standen konkrete Ansätze zur Reduzierung von Bürokratie und zur Beschleunigung von Verfahren. Die Stadt hat bereits Gespräche mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen geführt, um direkt zu erfahren, wo Abläufe vereinfacht und praktischer gestaltet werden können. „Wir möchten nicht nur theoretisch über Entbürokratisierung diskutieren, sondern konkret an den Punkten ansetzen, die die Betriebe im Alltag belasten“, betonte Kern.

Gerade das Handwerk sei hierbei ein wesentlicher Partner, da viele Themen direkt die tägliche Arbeit betreffen – wie beispielsweise Genehmigungsverfahren im Bauwesen oder praktische Fragen im Betriebsalltag. Selbst in Bereichen, in denen gesetzliche Vorgaben bestehen und auf kommunaler Ebene nicht sofort geändert werden können, sollen die gesammelten Erfahrungen in der Praxis gebündelt und gezielt im Rahmen des Modellprojekts weitergegeben werden.

Darüber hinaus wurden zentrale Herausforderungen wie die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und der Fachkräftemangel angesprochen. Konsens herrschte darüber, dass leistungsfähige Rahmenbedingungen entscheidend sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. Die Stadt wird den Dialog mit Wirtschaft und Handwerk fortsetzen und die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Bewerbung als Modellregion einfließen lassen. Ziel ist es, die Verfahren spürbar zu vereinfachen und die Betriebe vor Ort nachhaltig zu entlasten.

*Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dr. Michael Kern mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Franz Xaver Peteranderl (l.), Kreishandwerksmeister Jürgen Seißler (r.) Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll (3.v.l.), Stadtbaurätin Ulrike Wittmann-Brand (2.v.l.) und Wirtschaftsreferent Dr. Georg Rosenfeld (2.v.r.) (Foto: Bernd Betz/Stadt Ingolstadt)

Quelle: Pressemitteilung Stadt Ingolstadt

 

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