„Volksmusik in der Residenz“ ein voller Erfolg

„Volksmusik in der Residenz“ ein voller Erfolg

(pp) Zwar etwas später als gewohnt, aber mit einem coronakonformen Aufbau, fanden sich doch mehr als 100 Besucher bei der diesjährigen „Volksmusik in der Residenz“ im Innenhof des jetzigen Landratsamtes ein, um den Abend mit der Kapelle „Quetschnblech“ und Gerhard Julius Beck zu genießen. Die Gruppe „Quetschnblech“ aus dem Raum Vilsbiburg/Mühldorf bildete dieses Mal den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Die jungen Musikantinnen und Musikanten sind bekannt vom Münchner Oktoberfest und spielen auch regelmäßig im Hofbräuhaus München.

Mit Tanzmelodien aus Altbayern, Eigenkompositionen, Wirtshausliedern und Couplets sorgten sie für beste Unterhaltung. Im Wechsel mit Gerhard Julius Beck, der die Gesellschaft mit seinen unterhaltsamen, gelegentlich auch leicht delikaten „Bitzi“-Geschichten unterhielt – beispielsweise musste dieser sich auch einer Corona-Impfung unterziehen - brachten sie die Besucher oft zum Lachen. Stellvertretender Landrat Bernhard Sammiller freute sich, so viele Besucher begrüßen zu dürfen und erwähnte zu Beginn auch kurz die Historie der Veranstaltung, die ihre Begründung in einer Einweihungsfeier in der benachbarten Krone hatte: Die Eichstätter Geigenmusik spielte damals auf und es war ein stimmungsvoller Abend, als sich Landrat Konrad Regler zu den Musikanten setzte und die Idee eines gemeinsamen Volksmusikantentreffens im Innenhof der Residenz geboren wurde. 1979 ins Leben gerufen und bis 2012 federführend betreut hat die Veranstaltung der frühere Kreisheimatpfleger Wunibald Iser, der am 7. Mai 2021 verstorben ist. Sein Nachfolger im Amt, Kreisheimatpfleger Dominik Harrer, führt die Tradition der Veranstaltung fort, in diesem Jahr zum ersten Mal als erfolgreiche Kooperationsveranstaltung zwischen der „Volksmusik in der Residenz“ und dem „Volksmusiktag Mittendrin“. Die Bewirtung übernahm der Kulturverein mittendrin e.V. und versorgte die zahlreichen Gäste zuverlässig mit Getränken und Brezen, sodass trotz notwendigem Sitzabstand auch Gemütlichkeit und Freude an stimmungsvoller Volksmusik aufkam.

Quelle: Lkr. Eichstätt - P.Preis / Foto: P. Preis 

 

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