(ka) Schülerinnen und Schülern der Gotthold-Ephraim-Lessing-Mittelschule und der Mittelschule auf der Schanz waren am Freitag gemeinsam mit dem Nürnberger Künstler Johannes Volkmann aktiv: Auf der Terrasse des „Backstage“ am Stadttheater haben ein Memory der Gerechtigkeit gestaltet und diese gleich im Spiel ausprobiert. Der Workshop war eingebettet in die Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Vorbild für diese Gestaltung dieses Memorys ist die Idee das Verkehrsschilder der Gerechtigkeit von Johannes Volkmann. Die Motive dieser ganz speziellen „Verkehrsschilder“ wurden von ca. 500 Kindern und Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, Polen, Italien, Griechenland und der Ukraine auf der „4. Gipfelkonferenz der Kinder“ erfunden. „Wenn es im Straßenverkehr gelungen ist, eine internationale Sprache für die Autos zu etablieren, können wir mit den Verkehrsschildern der Gerechtigkeit dies doch auch im Sinne eines guten, friedlichen Zusammenlebens erreichen“, findet der Künstler. Weitere Informationen zu dem bereits vierjährigen europaweiten Kunstprojekt Verkehrsschilder der Gerechtigkeit finden Sie unter www.verkehrsschilder-der-gerechtigkeit.de.
Das von Johannes Volkmann gestaltete Mitmach-Memory ist ein Arbeitsmaterial zur Demokratiebildung für Schulen. Die 20 mal 20 Zentimeter großen Memory-Karten konnten von den Jugendlichen zu den jeweiligen Inhalten das Verkehrsschilder der Gerechtigkeit selbst gestaltet werden.
Das Ziel dieses Workshops bestand darin, die Schülerinnen und Schüler einzuladen, sich mit den Themen Gerechtigkeit, Gleichstellung, Diskriminierung und Menschenrechte auseinander zu setzen, sich auszutauschen und alle Teilnehmenden zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen.
Die Veranstaltung Play Memory ist ein Kooperationsprojekt der Integrationsbeauftragten, der Gleichstellungsstelle der Stadt Ingolstadt, dem Stadtjugendring, den Omas gegen rechts, dem Bündnis Ingolstadt ist bunt und Amnesty International. Wir laden alle Interessierten zu dieser Veranstaltung ein, um damit gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
*Bildunterschrift: Der Künstler Johannes Volkmann präsentiert gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern das Memory der Gerechtigkeit. (Foto: Stadt Ingolstadt / Rössle)
Quelle - Stadt Ingolstadt / Pressemitteilung /
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