Schutzmasken für Bedürftige und pflegende Angehörige

Schutzmasken für Bedürftige und pflegende Angehörige

(ts)Um den Infektionsschutz im öffentlichen Raum gerade dort jetzt zu verbessern, wo immer noch viele Menschen aufeinandertreffen, hat der Ministerrat am 12. Januar 2021 beschlossen, dass im ÖPNV und im Einzelhandel das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske verpflichtend sein soll. Da der Preis einer Maske mit FFP2-Schutzwirkung höher liegt als der von sogenannten Community-Masken und diese auch nicht selbst hergestellt werden können, ist es dem Freistaat Bayern ein großes Anliegen, besonders Bedürftige frei mit entsprechenden Masken zu versorgen.

Personen ab 15 Jahre, die bedürftig sind, erhalten vom Landratsamt Eichstätt im Laufe dieser Woche per Post ein Schutzmaskenpaket. Bedürftig sind grundsätzlich die Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II und SGB XII, sowie Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Auch die Tun.starthilfe unterstützt die Ausstattung der in den dezentralen Asylunterkünften untergebrachten Personen mit FFP-2-Masken.

Zur Verteilung haben die Verantwortlichen die Masken an den Fachbereich Asyl und Integration im Landratsamt Eichstätt übergeben. Die Corona-Pandemie bedroht vor allem die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen. Für den Einsatz der pflegenden Angehörigen werden dem Landkreis Eichstätt ebenfalls durch den Freistaat Bayern FFP2-Masken zugeteilt.

Diese werden noch im Laufe dieser Woche an die Städte und Gemeinden verteilt. Mit Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades als Nachweis der Bezugsberechtigung können pro Hauptpflegeperson jeweils drei FFP2-Masken bei der Stadt- bzw. Gemeinde der pflegebedürftigen Person abgeholt werden. Es wird empfohlen, sich mit der jeweiligen Gemeindeverwaltung vorab telefonisch in Verbindung zu setzen.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Eichstätt / (Bildsymbol-FFB2-Maske-Antonio_Cansino-Pixabay)

 

 

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